FICHE DU LIVRE D'OCCASION
Type de document : Livres Catégorie 108 : Allemagne Langue : XX
Titre du livre : PFALZ MOSEL SAAR
Schöne Pfalz Moser Saar Gesehen in 110 Meisteraufnahmen
Auteurs : ANTON MARIA KEIM Editeur : Verlag Wolfgang Weidlich - Frankfurt Am Main Année : 01/01/1965
ISBN : Code-barre :
Format du livre : H x L (en cm) Poids : Tarif postal :
Prix neuf : 0.00
Description du livre : In der Reihe "Deutschland im Bild" erscheint "Schöne Pfalz Mosel Saar" als Band 15
Album de photos noir et blanc avec légendes en Allemand, Anglais et français
Au début du livre : les 16 premières pages du livre sont un texte en allemand
Couverture toilée bleue
Sommaire du livre : extrait :
LAND AN MOSEL, RHEIN UND SAAR
Völkermühle, Kelter Europas ... :
Vom Rhein, Von der großen Völkermühle. Von •••. Kelter Europas. Und jetzt stellen Sie sich doch •••. Ihre Ahnenreihe vor - seit Christi Geburt. Pa war ein römischer Feldhauptmann, ein schwar-t ...• ·· ~erl, braun wie 'ne reife Olive, der hat einem
. en Mädchen Latein beigebracht. Und dann
, . ein jüdischer Gewürzhändler in die Familie,
war ein ernster Mensch, der ist noch vor der • t Christ geworden und hat die katholisdie adition begründet. - Und dann kam ein ischer Arzt dazu, oder ein keltischer Legio-, ein Graubündner Landsknecht, ein sdrwedi-Reiter, ein Soldat Napoleons, ein desertier-Kosak, ein Schwarzwälder Flözer, ein wan-er Müllersbursch vom Elsaß, ein didœr
er aus Holland, ein Magyar, ein Pandur, ein 'er aus Wien, ein französischer Schauspieler, böhmischerMusikant-das hat alles amRhein , gesoffen und gesungen und Kinder ge-- und - und der Goethe, der kam aus dem-Topf, und der Beethoven, und der Guten-und der Matthias Grünewald, und - ach , ' sdtau im Lexikon nach. Es waren die Besten, é'. Lieber! Die Besten der Welt! Und warum?
sich die Völker dort vermischt haben. Ver-t - wie die Wasser aus Quellen und Bächen Flüssen, damit sie zu einem großen, leben-Strom zusammenrinnen, Vom Rhein - das : vom Abendland. Das ist natürlicher Adel. ist Rasse ... "
al Harras zu Leutnant Hartmann in Carl yers Drama "Des Teufels General")
junge Bundesländer, die sich uns heute Karte an Rhein, Mosel und Saar darbie-
ten. Länder, deren Grenzen und Existenz nicht ungern diskutiert werden. Die Lunten des Provi-soriums scheinen zu schwelen. Rheinland-Pfalz und Saarland. Nur die milde Schönheit der man-nigfaltigen Landschaften läßt die Diskussion ver-gessen: die touristisch produktive Romantik des MitteIrheins, die Weinbeschwingtheit der win-dungsreichen Mosel, die herbe Schönheit der Eife1höhen, die von Düsengewittern immer wie-der zerschnittene Stille des Pfälzer Waldes, das Entdeckungen verheißende Land zwischen Nahe, Blies und Saar, der so lange mißverstandene und als "Land der armen Leute" verkannte Wester-wald.
Auf neugeformten alten Straßen erfährt man dieses Land: auf den Höhenstraßen der Verge-sdümte und der römischen Jahrhunderte, auf den Wegen mittelalterlicher Kaiser und Kauf-leute, auf den Chausseen Napoleons.
Der römische Didrter Ausonius, der 365 als Prin-zenerzieher an den kaiserlichen Hof nach Trier berufen wurde und dort über zwei Jahrzehnte lebte, hat in seinem Moselgedidit seine Reise über die Höhenstraße des Hunsrücks besungen.
Als im die neblige Flur der eiligen Nah'
überschritten,
Sah ich erstaunt alt Bingen, die wiedererstandene Feste.
Hier nun begann die Fahrt in des Hunsrücks starrende Wälder -
Endlos, ohne je Spuren zu schauen von menschlichem Anbau;
kam dann an Denßen vorüber, dem wasserlosen, woringsum
Dürstet das Land, an den Schenken sodann, die sprudelnd ein Quell netzt.
Bis ich im belgischen Gau nun endlidr des seligen Kaiser
Konstantins stolzprangende Burg, Neumagen,
erblickte.
Von Mainz über Bingen nam Trier. Im August 1792 fuhr auf diesen Spuren Goethe, er war auf dem Weg nach Frankreldi, folgte dem Interven-
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